Fachkräftemangel im Bau: Ursachen, Folgen und Wege aus der Personalnot

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Bauarbeiter

Die Schweizer Baubranche steht vor einem klaren Problem: Der Bauwirtschaft gehen die Fachkräfte aus. Für Unternehmen bedeutet das, ihre eigenen Arbeitsweisen zu hinterfragen und neu zu denken: Digitalisierung kann mehr sein als eine technische Neuerung. Sie kann Fachkräfte im Arbeitsalltag entlasten und potenzielle Nachwuchskräfte anwerben. SORBA zeigt, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben.

Fachkräftemangel in der Baubranche: Wie eng wird es auf den Baustellen der Schweiz?

Laut dem Fachkräftemangel-Index der Schweiz 2025 von Adecco[CD1] und dem Stellenmarkt-Monitor der Universität Zürich[CD2] hat sich der allgemeine Fachkräftemangel im letzten Jahr etwas entspannt. Dennoch fehlen gerade im Bau heute schon viele gut ausgebildete Arbeiter. Bis 2030 dürfte sich der Mangel noch deutlich verschärfen: Bei Maurern, Bauvorarbeitern und Bauführern wird die Lücke immer grösser. So gross, dass bis 2040 rund 30 % mehr Maurer und 33 % mehr Bauvorarbeiter benötigt werden könnten, als voraussichtlich zur Verfügung stehen. Ein wesentlicher Grund: Viele erfahrene Fachkräfte gehen in den nächsten Jahren in Pension.

Fachkräftemangel im Bauwesen und Handwerk: Wo bleiben die Nachwuchskräfte?

Hier treffen mehrere Entwicklungen aufeinander. Der demografische Wandel ist aber einer der stärksten Faktoren: Viele erfahrene Bauleiter gehen in Pension, gleichzeitig kommen zu wenige neue Fachkräfte nach. Nicht nur der Bau wirbt um neue, junge Arbeitskräfte. Die Konkurrenz ist gross. Gerade jüngere Arbeitnehmer sehen bei Modernisierung, Innovationskraft, Klimaschutz und Verdienstmöglichkeiten noch Nachholbedarf.

Wenn der Fachkräftemangel im Baugewerbe zur eigenen Baustelle wird

Fachkräftemangel bleibt nicht nur ein Personalproblem. Er beeinflusst das gesamte Projekt, wenn Zeit, Qualität und Sicherheit darunter leiden. Auch die Belastung der vorhandenen Mitarbeiter nimmt zu. Der Personalmangel wirkt sich damit unmittelbar auf zentrale Bereiche im Bauunternehmen aus:

  • Steigende Kosten: Verzögerungen und zusätzlicher Personalaufwand erhöhen die Projektkosten.
  • Höhere Arbeitsbelastung: Verbleibende Mitarbeiter müssen mehr Aufgaben übernehmen.
  • Sicherheit auf der Baustelle: Überlastung und Personalmangel können das Unfallrisiko erhöhen.
  • Qualitätsprobleme: Zeitdruck und fehlendes Fachpersonal können die Ausführungsqualität beeinträchtigen.

Mitarbeiter finden in Bau und Handwerk: 4 Wege aus dem Personalengpass

Um den Fachkräftemangel zu bewältigen, müssen Bauunternehmen neu denken und an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzen. Die folgenden Massnahmen setzen da an, wo Unternehmen den grössten Hebel haben: beim Gewinnen, Halten und gezieltem Entlasten von Fachkräften.

1. Nachwuchsfördern und Fachkräfte weiterentwickeln

Eine langfristige Lösung beginnt mit der Entwicklung eigener Fachkräfte. Durch Ausbildungsplätze, Weiterbildungen und gezielte Qualifizierungsprogramme fördern Sie nicht nur den Nachwuchs, sondern entwickeln auch die Fähigkeiten der eigenen Mitarbeiter weiter.

2. Neue Fachkräfte gewinnen und Vielfalt fördern

Wenn der eigene Markt nicht genügend Fachkräfte bereitstellt, können qualifizierte Mitarbeiter aus dem Ausland eine weitere Option sein. Auch eine vielfältige Mitarbeiterschaft vergrössert den Kreis neuer Bewerber. Frauen am Bau sind zum Beispiel immer noch eine Minderheit. Wenn Sie Ihre Tore auch für ältere Beschäftigte, Menschen mit Migrationshintergrund oder Quereinsteiger öffnen, erweitern Sie Ihren potenziellen Bewerberkreis und schaffen neue Chancen bei der Personalgewinnung.

3. Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten

Unternehmen müssen attraktive Rahmenbedingungen schaffen, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu halten. Dazu gehören faire Löhne, flexible Arbeitsmodelle, Homeoffice statt Baustelle für geeignete Tätigkeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten, Gesundheitsangebote oder zusätzliche Benefits. Die Branche selbst muss moderner, zukunftsfähiger und attraktiver wahrgenommen werden. Eine positive Darstellung von Bauberufen, bessere Karriereperspektiven und die Kommunikation moderner Arbeitsweisen können durch das richtige Bau-Marketing dazu beitragen, mehr Menschen für die Branche zu begeistern.

4. Förderung der Digitalisierung und Technologisierung

Die digitale Transformation im Bau kann Mitarbeiter entlasten, Arbeitsabläufe effizienter machen und Zeitfresser auf der Baustelle reduzieren. So lässt sich der vorhandene Personalstand effizienter einsetzen und die Belastung für den Einzelnen reduzieren. Ein konkretes Beispiel dafür ist die Nutzung von SORBA, um die Baustelle zu planen, inklusive Zeiterfassung oder Projektverwaltung.

Zu viele Aufgaben? Wir haben eine Lösung.

Von der Bauplanung bis zur Administration: Mit der SORBA 360 lassen sich verschiedene Bereiche des Bauunternehmens miteinander verknüpfen. Das schafft klare Abläufe und entlastet Ihre Mitarbeiter spürbar. Jetzt entdecken. 

 


 

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 Ein Bauarbeiter und eine Bauarbeiterin arbeiten auf der Baustelle, lachend 

Digitale Helfer gegen den Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft

Moderne IT-Technologien können dabei helfen, Personalressourcen effizienter einzusetzen und Mitarbeiter gezielt zu entlasten. Dabei geht es nicht darum, Fachkräfte vollständig zu ersetzen, sondern sie bei der Arbeit zu unterstützen und gezielt zu entlasten. Welche Technologien sich dafür eignen und wo sie konkret unterstützen können, zeigt die folgende Übersicht.

Technologie

Einsatz im Bau

Beitrag gegen Personalmangel

Automatisierung

Automatisierung wiederkehrender Arbeitsprozesse

Reduziert manuellen Aufwand und entlastet Mitarbeiter

Bauinformatik und digitale Planungstools

Digitale Planung, Berechnung und Projektmanagement im Bauwesen

Beschleunigt Arbeitsabläufe und reduziert Abstimmungsaufwand

BIM

Zentrale digitale Planung und Verwaltung von Bauprojektdaten

Vermeidet Planungsfehler und reduziert Doppelarbeit

Fernüberwachung und -steuerung

Überwachung von Baustellen und Maschinen aus der Distanz

Verringert den notwendigen Personaleinsatz vor Ort

VR und AR

Visualisierung, Planung und Schulung auf der Augmented-Reality-Baustelle

Unterstützt Mitarbeiter bei komplexen Aufgaben und beim Wissenstransfer

Robotik

Durchführung körperlich belastender oder wiederkehrender Tätigkeiten, z. B. durch autonome Baumaschinen

Entlastet Fachkräfte und übernimmt bestimmte Arbeitsaufgaben

Mobile Anwendungen und Cloud-Lösungen

Zugriff auf Pläne, Daten und Dokumente direkt auf der Baustelle

Verkürzt Kommunikationswege und erleichtert die Zusammenarbeit

KI

Datenanalyse, Prognosen, Kalkulation und Entscheidungsunterstützung

Automatisiert bzw. unterstützt komplexe Aufgaben und steigert die Effizienz

Fachkräftemangel im Bauwesen: SORBA macht aus Technik echte Entlastung

SORBA setzt auf das Zusammenspiel von Technologie und geschulten Mitarbeitern: Digitale Lösungen können Arbeitsabläufe vereinfachen und Fachkräfte entlasten, während gezielte Schulungen dafür sorgen, dass die Lösungen auch effektiv genutzt werden.

Weniger Administration bedeutet mehr Zeit fürs Bauen

Die SORBA-Gesamtlösung unterstützt Unternehmen dabei, administrative Aufgaben wie Zeiterfassung, Projektverwaltung und Abrechnung effizienter zu erledigen. Indem die Lösung:

  • administrative Tätigkeiten reduziert
  • Informationen zentral und verständlich verfügbar macht
  • Kommunikation zwischen Baustelle und Büro erleichtert
  • Mitarbeiter durch automatisierte Prozesse unterstützt

Gut geschult bedeutet besser aufgestellt

Technologie entfaltet ihren grössten Nutzen, wenn Mitarbeiter wissen, wie sie sie im Arbeitsalltag effektiv einsetzen können. SORBA unterstützt Unternehmen dabei mit gezielten Schulungen, die:

  • Mitarbeiter praxisnah mit den SORBA-Lösungen vertraut machen
  • Digitale Kompetenzen für den Arbeitsalltag stärken
  • Bei der Einführung neuer Prozesse und der effizienten Nutzung vorhandener Funktionen unterstützen

💡 Bei der Einführung neuer digitaler Prozesse können beispielsweise eine Checkliste zur Einführung von Bausoftware und gezielte Schulungen helfen.

Sind Ihnen alle 8 Gründe bekannt?

Was bringt eine Gesamtlösung wirklich? Und warum kann sie den Arbeitsalltag im Bau vereinfachen? Im Webinar „8 Gründe für eine Gesamtlösung“ erhalten Sie kompakte Antworten und neue Impulse für die Digitalisierung Ihres Unternehmens. Jetzt anmelden. 

Die Zukunft im Bau baut auf Mensch und Technologie

Fachkräftemangel lässt sich nicht mit einer einzigen Massnahme lösen. Der Gewinn neuer Mitarbeiter ist wichtig, reicht allein aber nicht aus. SORBA zeigt, wie digitale Lösungen und gezielte Schulungen dabei zusammenspielen können. Technologie ersetzt keine Fachkräfte – sie schafft mehr Zeit für die Aufgaben, bei denen Menschen den entscheidenden Unterschied machen.

Alles im Griff, von A bis Z mit der SORBA-Gesamtlösung

Wenn Planung, Administration und Baustelle zusammenspielen, bleibt mehr Zeit für das Wesentliche. Die SORBA-Gesamtlösung hilft Bauunternehmen dabei, Prozesse zu vereinfachen, Mitarbeiter gezielt zu entlasten und vorhandene Fachkräfte effizient einzusetzen. Entdecken Sie, wie SORBA Ihren Arbeitsalltag erleichtern kann.

 

Wie kann ich erfahrene Fachkräfte langfristig an mein Unternehmen binden?

Eine gute Mitarbeiterbindung beginnt mit attraktiven Arbeitsbedingungen, Wertschätzung und Perspektiven für die fachliche und persönliche Weiterentwicklung. Durch Weiterbildungen lässt sich wertvolles Wissen im Unternehmen halten und weitergeben. So stärken Unternehmen die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter und sichern wertvolles Know-how langfristig.

Wie kann ich mein Bauunternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren?

Eine erfolgreiche Personalgewinnung beginnt damit, klar zu zeigen, was das eigene Bauunternehmen als Arbeitgeber besonders macht. Mit gezieltem Employer Branding, modernen Arbeitsbedingungen und Möglichkeiten zur Weiterbildung kann das eigene Bauunternehmen für Fachkräfte und Nachwuchskräfte attraktiver werden. So entsteht ein zeitgemässes Bild der Branche, das Facharbeiter, Lernende und potenzielle Nachwuchskräfte anspricht.

Wie kann ich dem Generationswechsel im Bauunternehmen begegnen?

Der demografische Wandel macht den Generationswechsel zu einer wichtigen Aufgabe für Bauunternehmen. Gezielte Ausbildung, persönliche Begleitung und strukturierter Wissenstransfer helfen dabei, Erfahrungen im Unternehmen an neue Arbeitskräfte weiterzugeben. Auch eine vorausschauende Personalplanung und der Einsatz digitaler Systeme können den Übergang unterstützen.

Wie lässt sich die Produktivität auf der Baustelle trotz Personalmangel steigern?

Eine gute Baustellenorganisation und klare Ressourcenplanung helfen dabei, vorhandene Fachkräfte gezielt einzusetzen. Digitale Lösungen wie Bausoftware und mobile Anwendungen erleichtern beispielsweise Zeiterfassung und Baustellendokumentation. Auch Automatisierung im Bauwesen kann administrative Aufgaben reduzieren und Abläufe effizienter gestalten. So bleibt Bauleitern, Polieren und Facharbeitern mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben.

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