SORBA begeistert an der BAUMAG 2019 mit dem digitalen Werkhof

11.02.19 13:15

Für vier Tage pilgerten Baumeister, Gartenbauer und Interessenten nach Luzern an die BAUMAG 2019. Ein Muss war der Besuch unseres SORBA Stands, an dem wir die Besucher verpflegt und unsere Neuheiten präsentiert haben. Grosses Interesse hat unsere GPS-Lösungen geweckt. Unsere Tracker für Fahrzeuge und Kleingeräte sowie der Barcode Scanner für den Werkhof wurden an unserem Stand aufgestellt.

Die Position und die Betriebszeiten werden erfasst und sind auf einer Karte in mySORBA jederzeit ersichtlich. Die GPS-Daten werden automatisch im Tagesrapport übertragen und können individuell bearbeitet werden. Immer wenn eine Maschine oder ein Fahrzeug innerhalb des eingezeichneten Gebiets (Baustelle) eingesetzt wird, wird das automatisch im entsprechenden Projekt angezeigt. Auch unser Werkhofmodul sowie die dazugehörige Werkhof-App interessierte zahlreiche Baumeister und Gartenbauer. Materialbestellungen, Lagerein- und -ausgänge können mit diesem Modul einfach und effizient erfasst und Rüst- und Lieferscheine erstellt werden. Direkt auf den Lieferscheinen können zum Schluss die Baustellenbelastung erzeugt werden; alles in nur einem Modul.

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 Bild: SORBA-Stand an der BAUMAG 2019

Dank Digitalisierung wird «gebaut wie geplant»

Nicht nur an unserem Stand wurden spannende Themen wie der digitale Werkhof präsentiert. Zahlreiche Präsentationen im Forum 2 haben stattgefunden. Herr Thomas Wehrle von der Firma ERNE AG Holzbau, ein geschätzter Kunde von der SORBA, hat unter dem Thema «Digitales Planen – Digitales Bauen» aufgezeigt, wie sie mit BIM-Modellen arbeiten. Immer mehr Modelle aus den Architekturbüros werden digital geliefert. Daraus kann die Firma ERNE AG prüfen, ob die Modelle geeignet sind für digitales Bauen. Die Informationen über alle Bauteile können abgerufen werden. Eine Kollisionsprüfung kann durchgeführt werden, damit die Bereiche Haustechnik, Elektrizität, Heizung und Lüftung perfekt aufeinander abgestimmt sind. Es ist zwar nicht möglich, alle Fehlerquellen zu beseitigen, dennoch können die gröbsten Fehler vermieden werden. Während früher oft nach dem Motto «geplant wie gebaut» alles zuerst fertiggestellt wurde und am Ende eine Anpassung der Pläne stattfand, gilt heute dank BIM «gebaut wie geplant».

Aus dem 3D-Modell kann ebenfalls direkt aus der Baustelle Material bestellt werden. Mit der «Lager-App» können die Mitarbeiter z.B. Schrauben aus dem Lager bis 15 Uhr bestellen und das Material steht am nächsten Tag auf der Baustelle. Die Maschinendaten werden ebenfalls aus dem BIM-Plan generiert. Je nach Material weiss der Roboter für die Erstellung der Holzkonstrukte genau, wie die Teile befestigt werden sollen (z.B. Nagelreihen). In der Produktion kann das Personal jederzeit auf das 3D-Modell zurückgreifen, um den visuellen Überblick zu behalten.

Auch die Art der Zusammenarbeit hat sich bei ERNE AG geändert. Regelmässige «Digitale Sitzungen» finden mit allen Beteiligten statt. Alle sind mit einem Laptop ausgerüstet und der digitale Plan wird auf die Wand projiziert. 

iPad als Ergänzung zu Papierplänen

Ein weiterer interessanter Vortrag wurde von der Firma Vanoli AG gehalten, die ebenfalls SORBA im Einsatz hat. Herr Riesen und Herr Beeler haben das derzeit laufende Projekt «Umbau der Gleishalle Badischer Bahnhof» vorgestellt. Diese «Korridor-Baustelle» mit einseitiger Zufahrt hat einige Herausforderungen mit sich gebracht. Der Umbau muss während des regulären Betriebs durchgeführt werden. Links und rechts der umgebauten Gleise in der Halle wurden Züge gewartet, was die Vermessung erschwert hat. Wenn ein Bagger im Einsatz war oder ein Zug in die Halle gefahren ist, war es nicht möglich zu messen. Daher musste mit den Arbeiten oft pausiert werden. Ausserdem waren in der Halle keine Fixpunkte vorhanden. Mithilfe moderner Vermessungstechnik mussten eigene Fixpunkte in der 120m langen Werkhalle erstellt werden, damit der digitalen Projektplan millimetergenau angepasst werden konnte.

Damit alle Beteiligten auf der Baustelle über die gleichen und aktuellsten Informationen verfügen, wurde eine Webseite erstellt. Die Pläne mussten somit nicht mehr verschickt werden, sondern konnten eigenständig online abgerufen werden.

Jeder Polier auf der Baustelle verfügt über einen iPad, worüber er die digitalen Pläne abrufen kann. «Ohne Papierpläne geht es immer noch nicht. Um den Plan gesamthaft zu verstehen und zu lesen, brauchen wir heute noch Papier als Ergänzung zum digitalen Plan», sagt Herr Riesen. Die Digitalisierung der Baustelle wird von der Firma Vanoli AG als Bereicherung angesehen. Es brauche aber Zeit, bis sich diese in der gesamten Firma durchgesetzt hat.

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 Bild: Digitaler Werkhof 

Zusammenfassend war die BAUMAG 2019 ein voller Erfolg. Wir bedanken uns herzlichen bei allen Besuchern für das Interesse und die spannenden Gespräche. Die nächste Messe, an der Sie uns finden können, ist die SWISSBAU vom 14. – 19. Januar 2020. Wir freuen uns bereits heute, Sie in Basel begrüssen zu dürfen!

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Topics: Messe

Séverine Gremper

Verfasst von Séverine Gremper

Habe immer etwas Kreatives im Kopf wie zum Beispiel meine Leidenschaft für Kirigami, eine Papier-Schneidekunst aus Japan, die ich für Grusskarten nutze. Wenn ich nicht bastle bin ich meistens mit dem Rennvelo unterwegs.

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